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Klein, grau und plüschig

Segeberger Uhupaar hat zwei Jungtiere

Bad Segeberg, 11. Mai 2010. Lange Zeit war es für die vielen interessierten Vogelbeobachter eine spannende Rätselfrage, wie viele Jungvögel die Uhu-Mutter am Segeberger Kalkberg unter ihren weichen Bauchfedern versteckt hat. Nun ist klar: Es sind zwei. Mittlerweile sind die knuddeligen Junguhus viel zu groß geworden, um noch unter ihrer Mutter Platz zu finden. Das brauchen sie auch nicht mehr, denn sie haben ein wunderbar puschelweiches Federkleid, das sie warm hält. Tagsüber entspannt sich Familie Uhu an ihrem Nistplatz und zeigt sich vom Geschehen rund um das Noctalis unbeeindruckt. Weder die vielen Schulklassen, die die Kalkberghöhle besuchen, noch die Vogelbeobachter mit Fernglas und Fotoapparat, die von der gegenüber liegenden Felswand aus die Tiere beobachten, stören den Familienfrieden.

Wenn es dann dunkel wird, ändert sich die Lage. Dann müssen die beiden Altvögel auf Jagd gehen, um den scheinbar unbändigen Appetit des Nachwuchses zu stillen. „Sehr bald werden die Kleinen zu Fuß erste Ausflüge am Kalkberg machen und ihre Umgebung erkunden", berichtet Diplombiologe Florian Gloza-Rausch vom Fledermaus-Zentrum, „doch vorher werden wir unsere Uhus noch von den Experten des Landesverbandes Eulen-Schutz Schleswig-Holstein e.V. beringen lassen", so Gloza-Rausch weiter.

Um die Tiere noch besser beobachten zu können, hat das Noctalis eine eigene Website zum Uhu erstellt. Über eine Webcam auf  www.uhu-am-kalkberg.de können Interessierte nun die Entwicklung der beiden Jungtiere rund um die Uhr verfolgen. Außerdem gibt es eine Art „Uhu-TV", wobei über einen großen Bildschirm am Eingang des Noctalis Live-Bilder direkt vom Horst gezeigt werden. Diese Neuerungen werden von den Segeberger Unternehmen Kalkberg GmbH, VR-Bank Bad Segeberg, Provinzial-Geschäftsstelle Toebs und dem Martin-Meiners-Förderverein finanziert. Vom Kalkberg aus können Besucher mit einem Spektiv und Fernglas, gestiftet von Carl Zeiss Sportoptics, die niedlichen Tiere besonders detailliert beobachten. „Wir unterstützen das Uhu-Projekt sehr gern, um vielen interessierten Kindern und Erwachsenen die Möglichkeit zu bieten, an diesem spannenden Naturschauspiel teilzuhaben. Schließlich ist es eine kleine Sensation, dass die großen Eulen ausgerechnet mitten in der Stadt am Kalkberg brüten und damit ein Stück Natur hautnah erlebbar wird", sagt Sati Karanfil, Direktorin der Firmenkundenbetreuung der VR-Bank Bad Segeberg.

Damit die Familie Uhu nicht namenlos bleibt, sucht das Noctalis zusammen mit dem Nord Express noch bis zum 25. Mai nach Namensvorschlägen. Insbesondere Kinder sind dazu aufgefordert, den beiden Jungtieren sowie den Eltern Namen zu geben. Auch selbst gemalte Bilder sind willkommen. Die Vorschläge können per Post an den Nord Express, Hamburger Straße 26, 23795 Bad Segeberg oder per E-Mail an Christina Roos, Pressesprecherin des Noctalis, unter roos@noctalis.de gesendet werden. Zu gewinnen gibt es Noctalis-Jahreskarten sowie spezielle Uhuführungen. 


Bildunterschriften:
Bild 1: Uhu-Jungtiere_1, Foto: Uwe Naeve
Bild 2: Uhu-Jungtiere_2, Foto: Uwe Naeve



 

Pressemitteilung

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