Presse
Batnight 2010
Uhus Aki und Flip
Plüschige Junguhus
Archiv 2010
Archiv 2009
Archiv 2008
Pressetext kurz
Pressetext lang
Pressefilm
Bildarchiv
Anmeldung
Presselounge

 

Uhus Aki und Flip sind die Stars am Kalkberg

Segeberger Eulen-Nachwuchs entwickelt sich prächtig

Bad Segeberg, 2. Juni 2010. Nun stehen die Namen für die Uhu-Familie am Segeberger Kalkberg fest: Die Uhu-Eltern sollen fortan  Mimi und Hotte, die beiden Jungtiere Aki und Flip heißen. Die Namen wurden aus den vielen Einsendungen des Namenswettbewerbs ausgewählt. Auch die besten Zeichnungen wurden prämiert. Zu gewinnen gab es Noctalis-Jahreskarten, niedliche Uhus aus Plüsch und eine spezielle Führung mit spannenden Details über die Eigenart dieser großen Raubvögel. „Es ist toll, wie viele Namensvorschläge und gemalte Uhu-Kunstwerke eingesendet wurden", freut sich Christina Roos, Pressesprecherin im Noctalis, über die starke Resonanz. „Auch die zahlreichen Besucher, die mit Fernglas und Kameras gewappnet vom Kalkberg aus die Uhus beobachten, zeigen uns, dass die Segeberger echte Eulenfans sind und großes Interesse an solchen naturkundlichen Themen haben.

"Die Uhu-Jungtiere sind inzwischen etwa sieben bis acht Wochen alt und fast ausgewachsen. „Die Jung-Uhus schieben jetzt das Großgefieder, zuerst die Schwanz- und Flügelfedern. Am Kopf bleiben sie noch plüschig, denn die charakteristischen Ohrfedern entwickeln sich erst im Herbst", sagt Rüdiger Albrecht vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR). Bald, mit etwa zehn Wochen, beginnen sie mit ersten Flugversuchen. Zunächst verlassen sie im Segelflug  den Brutplatz und halten sich erst mal am Boden auf, bis sie erfolgreiche Flugübungen unternehmen können. Richtig flügge werden sie aber spätestens Ende Juni, so dass die Karl-May-Spiele die großen Eulen nicht beeinträchtigen werden. In Absprache mit dem Landesverband Eulen-Schutz in Schleswig Holstein e.V. wurde auf das Beringen in diesem Jahr verzichtet, um die Brutplatzbindung der Elterntiere zu stärken. Denn die Eulenexperten hätten die Tiere nur durch Abseilen von der Felswand erreichen können. So ist das Geschlecht der jungen Eulen Aki und Flip noch unbekannt.

Die Noctalis-Forschung hofft, dass die Uhu-Eltern Mimi und Hotte nächstes Jahr wieder am Kalkberg brüten, um dann den gesamten Brutverlauf zu dokumentieren und wissenschaftlich zu begleiten. Die mit Hilfe von Sponsoren realisierten Projekte wie der Beobachtungsposten, die Webcam und das „Uhu-TV" am Eingang des Noctalis sollen fortgeführt und ergänzt werden.
Dann können auch die Segeberger Bürger, Eulen-Fans und Besucher des Kalkbergs und Fledermaus-Zentrums wieder hautnah beobachten, wie die größte Eulenart der Welt sich an der Felswand des Kalkbergs sichtlich wohl fühlt und plüschigen Nachwuchs groß zieht.


Bildunterschriften:

Bild 1:  Die Gewinner vom Namens- und Malwettbewerb, von links nach rechts: Hinten: Karl-Heinz Reiser vom Landesverband Eulen-Schutz in SH e.V., Lara Bunge, Sarah Duis, Lara Schneider, Sabine Schaefer, Florian Gloza-Rausch. Vorn: Machiko Takahashi, Philip Rose, Ece Sayan, Christina Roos

Bild 2: Fast schon erwachsen, die Uhu-Jungtiere Aki und Flip mit Mutter Mimi. Die Namen stammen aus Einsendungen zum Namens-Wettbewerb. Foto: Uwe Naeve, www.un-naturfoto.de

Bild3: Ece Sayan beobachtet die Uhus über das Spektiv. Sie gab der Uhu-Mutter den Namen Mimi. Dahinter: Florian Gloza-Rausch (links) und Preisträger Philip Rose (rechts).


 

Pressemitteilung

Fledermaus-Zentrum GmbH

Oberbergstraße 27
23795 Bad Segeberg
Tel.: (04551) 80 82-24
Fax.: (04551) 80 82-55